Unsere Kandidierenden zur Gemeinderatswahl

#1 Irmgard Kircher-Wieland (67)

Mein Öhringen ist meine Heimat.

Schriftlithographin in Rente

Damit dies so bleibt, will ich mich weiter mit Mut und Energie für Öhringen einsetzen und an der zukünftigen Entwicklung unserer Stadt mitarbeiten – dabei stehe ich für eine soziale Stadt für Alle. Dafür stehe ich mit meinem gelebten sozialen Engagement.

Steigende Einwohnerzahlen und die aktuelle Wohnbauentwicklung erfordern eine nachhaltige Infrastruktur. Hierbei nehmen gute Ausbildungs- und Arbeitsplätze und bezahlbarer Wohnraum eine elementare Rolle ein.  Eine ausgewogene Gewerbeentwicklung mitsamt notwendiger Verkehrserschließung gehört dazu.

Damit Öhringen lebendig bleibt brauchen wir Investitionen in Bildung, Kinder- und Jugendbetreuung, Jugendmusikschule, Vereine und Kultur – hierbei müssen alle Generationen und Einwohner eingebunden werden.

Ich bitte um Ihre Stimmen am 26. Mai – 3 Stimmen für Platz 1!

 

#2 Helmut Graf (67)

Mein Öhringen ist Heimat.

Rettungsassistent in Rente

Darum stehe ich für Bürgernähe und soziales Engagement in meiner Heimatstadt mit samt seinen neun Stadtteilen.
Durch meine langjährige Tätigkeit als Stadtrat (30 Jahre) und Rettungsassistent (35 Jahre) kennen mich bereits viele Bürgerinnen und Bürger in Öhringen und im Hohenlohekreis. Auch als Gästeführer in Öhringen komme ich mit vielen Personen ins Gespräch. Dadurch weiß ich, was den Bürgern und Gästen gefällt und was man noch verbessern muss und bilde mir dann meine eigene Meinung.

Ich bin aktiv im Vorstand der AWO, als langjähriges Mitglied bei der TSG Öhringen sowie in der SPD als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Gerne würde ich mich weiterhin für Ihre Anliegen und Interessen im Öhringer Stadtrat einsetzen.

Darum am 26.Mai, 3 Stimmen für Platz 2!

 

#3 Sevim Sulejmanov (55)

Mein Öhringen ist zukunftsorientiert.

Geschäftsführerin AWO Pflege & Betreuung gGmbH Öhringen

Ich stehe für die Themen Senioren, Familie, Schule, Bildung und Stadtentwicklung.
Ich mache gerne Kommunalpolitik, denn nur durch aktives Mitmachen sind Veränderungen möglich und gestalten wir die Zukunft unserer Stadt. Durch meine Tätigkeit bin ich viel mit Menschen in Kontakt, höre ihre Belange und Sorgen an und versuche Ihnen zu helfen und etwas zu ändern. Für die ältere Generation stehe ich für die Förderung alternativer Wohnformen – Stichwort: Seniorenwohngemeinschaften. Zur Entlastung junger Familien stehe ich für die Abschaffung der Kitagebühren und setze mich gleichzeitig für bezahlbaren Wohnraum ein.

Ich will den Wandel als Stadträtin mitgestalten – Ihre Stimme zählt!

 

#4 Patrick Wegener (24)

Mein Öhringen ist mutig.

Masterstudent Europäisches Verwaltungsmanagement

Ich stehe für mehr städtische Europaarbeit und einen neuen Weg in der Bürgerbeteiligung.
Unsere Stadt wächst und wird bunter – dafür brauchen wir heute mutige Entscheidungen, für das Öhringen von Morgen. Mein Dreiklang für erfolgreiche Kommunalpolitik lautet seit 2014 als Stadtrat für Öhringen: zuhören, diskutieren, handeln! Bei einer Sache diskutiere ich aber nicht – Kita-Gebühren gehören abgeschafft! Packen wir es gemeinsam an.
Ich kümmere mich gerne um unsere Stadt – egal ob bei der AWO, dem Förderverein des HGÖ oder in der SPD. Es sind die Menschen, die man für die Zukunft unserer Stadt zusammenbringen muss. Dies will ich auch nach dem 26. Mai tun - deshalb drei Stimmen für Platz 4!

 

#5 Eveline Nieft (58)

Mein Öhringen ist freundlich.

Altenpflegerin

Ich stehe für ein verantwortungsvolles Miteinander.
Wichtig ist mir ein verantwortungsbewusster Umgang aller Menschen in unserer Stadt. Dazu gehört für mich, dass sich auch Menschen, die nicht so stark sind, in unserer Stadt wohlfühlen können. Wichtig sind auch das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum für einkommensschwache Menschen und eine verlässliche Jugendsozialarbeit.

Schon jetzt setze ich mich für unsere Stadt ein: als Nachtwanderer, im Arbeitskreis für Demokratie gegen Faschismus, in der Kirche bei den Vorkonfirmanden und bei der SPD.

Auch im Gemeinderat möchte ich mich für die Menschen einsetzen.

 

#6 Margitta Blinzinger (56)

Mein Öhringen ist lebenswert.

Tiergestützte Therapie in der Pflege

Ich stehe für sachbezogene, zukunftsorientierte und generationenübergreifende Politik.
Gut leben heißt gut wohnen, sichere Arbeit und somit sichere Zukunft. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen - Kita-Gebühren sind out. Gute Bildung und Betreuung unserer Kinder sichert eine gute Versorgung der älteren Generation, die sie verdient hat. Die Gesundheitsversorgung und Pflege müssen verbessert werden.

Attraktive, bezahlbare Baugebiete und Wohnungen sowie ökologisch sinnvolle Energieerzeugung müssen gefördert werden. Schnelles Internet sichert Arbeitsplätze.
Aktiv für Öhringen bedeutet für mich eine kompetente Ansprechpartnerin mit gesundem Menschenverstand und Lebenserfahrung für alle Bürger zu sein. Daher SPD, Platz 6.

 

#7 Ralf Rathgeber (28)

Mein Öhringen ist lebendig.

Wirtschaftsprüfungsassistent

Ich stehe für ein auch in Zukunft lebenswertes Öhringen.
Bildung sollte nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Zudem sollte es in unserer Stadt möglich sein, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Kita-Plätze auch in Öhringen kostenlos angeboten werden.

Unsere Innenstadt darf nicht aussterben. Neben attraktiverem Wohnraum in Zentrumslage muss die Ansiedlung von weiteren Geschäften im Mittelpunkt der Stadtplanung stehen. Eine breite Kneipenlandschaft rundet für mich das Angebot einer lebendigen Stadt ab. Hier können sich die Öhringer treffen und austauschen.

Aus diesem Grund: drei Stimmen am 26. Mai für Platz 7!

 

#8 Sigrid Wagner (51)

Mein Öhringen ist Gemeinschaft.

Zahnmedizinische Fachhelferin

Ich stehe für die Themen Familie, Jugend und Sport.
Diese Bereiche sind mir persönlich wichtig, als in Teilzeit arbeitende Mutter von 2 Jugendlichen:  die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt.
Die Sportmöglichkeiten in Öhringen zu erhalten und weiter auszubauen.

Ich möchte unseren Kindern den besten Start in eine lebenswerte Zukunft ermöglichen, ein gesundes und friedliches Miteinander für alle Bürger dieser Stadt, damit man im Alter auch weiterhin noch gerne am Stadtgeschehen teilnimmt.

 

#9 Richard G. E. Helmut von Bracken (55)

Mein Öhringen ist liebenswert.

Musiker

Ich will für Fairness und soziale Gerechtigkeit einstehen – erschwingliches Wohnen, frische Luft, saubere Umwelt, vielfältige Kultur, Respekt und Verständnis der Bürger untereinander - egal woher sie kommen.

In Öhringen ist vieles gut, doch einiges auch verbesserungsbedürftig, dafür braucht es neue Köpfe im Gemeinderat mit anderen Ideen und tatkräftigem Engagement!

 

#10 Caroline Vermeulen (59)

Mein Öhringen ist vital.

Exportsachbearbeiterin

Ich stehe für die Themen Familie, Partizipation und Nachhaltigkeit.
Es ist mir wichtig, dass jeder Öhringer ob jung oder alt, ob Alteingesessen oder Neubürger die Grundlagen vorfindet, die für die jeweilige Lebensphase wichtig sind. Unter anderem ist mir die kostenfreie Kita ein Anliegen. Wir alle sind beteiligt an der Entwicklung unserer Stadt, ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Ehrenamt. Deshalb sind für mich Vernetzung, Kommunikation und die Lust zu Gestalten wichtige Faktoren in der kommunalen Selbstverwaltung.

Für grundlegend sehe ich es an, in allen Bereichen eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung zu betreiben.

 

#11 Thomas Munt (28)

Mein Öhringen ist vielfältig.

Projektingenieur

Zielstrebig und lösungsorientiert Dinge anpacken – dafür stehe ich.

So individuell wie die Bürgerinnen und Bürger, so differenziert muss unser Gemeinderat aufgestellt sein. Aus diesem Grund gehören auch junge Menschen in städtische Entscheidungen eingebunden. Mit Ihrer Unterstützung werde ich die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen und Familien in unserer Stadt vertreten.

Als Gemeinderat will ich mich aktiv einbringen: unter anderem für elternfreundlichere Kinderbetreuung, den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum – alles im Rahmen einer nachhaltig und auf die Zukunft abgestimmten Stadtentwicklung.

Jetzt handeln, damit in Zukunft nicht früher alles besser war.

 

#12 Christine Obermüller (53)

Mein Öhringen ist menschlich.

Schulbegleiterin und Integrationsmanagerin

Ich stehe für Respekt, Wertschätzung und Humanität.
Wir sitzen alle in einer Stadt. Junge Menschen, Senioren, Familien, Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Hintergründen. Keiner lebt allein in Öhringen.

Fortschritt bedeutet für mich, die Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung aller Kinder zu verbessern. Wo es heute an dieser Qualität mangelt, wird es morgen an eigenständigem Denken, Verantwortung, Respekt und Wertschätzung im Umgang miteinander mangeln.

Ebenso wichtig ist ein Augenmerk auf den sozialen Wohnungsbau zu legen. Je glücklicher die Familien, desto glücklicher unser aller Zukunft. Wir leben alle zusammen in unserem Öhringen.

 

#13 Jens Schulte-Wieking (35)

Mein Öhringen ist bunt.

Personalentwickler

Ich stehe für ein tolerantes Miteinander sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.
Öhringen ist bunt und vielfältig - sowohl bei den Menschen als auch bei der Natur die sie umgibt. Es ist mir wichtig, dass wir die Integration fördern und Chancen bieten. Denn nur durch Offenheit und Menschlichkeit schafft man Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Dabei dürfen wir auch den nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt nicht vergessen, damit auch die nächste Generation noch eine Zukunft hat.
Ich werde mich für das Wohl unserer Stadt einsetzen und das möchte ich durch aufrichtiges und integeres Handeln erreichen. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft von Öhringen gestalten – deshalb drei Stimmen für Platz 13!

 

#14 Gudrun Fink-Osterritter (71)

Mein Öhringen ist seniorengerecht.

Krankenschwester in Rente

Ich stehe für ein städtisches Mobilitätskonzept, welches Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Nahverkehr unter einen Hut bringt.
Als aktives Mitglied im Stadtseniorenrat setze ich mich für ein seniorengerechtes Öhringen ein. Hierfür brauchen wir ein besseres Angebot des Stadtbusses für unsere Bürgerinnen und Bürger. Zudem muss unser öffentlicher Raum barrierefrei werden – dies betrifft unsere städtischen Behörden, wie auch die Geschäfte in unserer Stadt.
Das Ehrenamt ist für mich eine Selbstverständlichkeit – deshalb bin ich im Förderverein der Stadtbücherrei, des Weygang-Museums (2. Vorsitzende), der Landesgartenschau 2016 und dem Eisenbahnclub Öhringen Mitglied.

 

#Baumerlenbach Lieselotte Eggensperger (68)

Mein Öhringen ist jung und alt.

Rentnerin

Ich stehe für soziale Gleichheit und Gerechtigkeit - auch in unserer Stadt. 

Hierbei habe ich Jung und Alt, aber besonders Senioren und Gehandicapte im Blick. Zudem setze ich mich für Barrierefreiheit ein – ein Öhringen für Alle eben.

Wichtig sind für mich die Mobilität und Nahversorgung der Landbevölkerung unserer Stadt, unter Erhaltung des Dorfcharakters unserer lebendigen Teilorte. Dazu gehört in meinen Augen eine 30er Zone für unser Baumerlenbach – zur Sicherheit unserer Kinder und Senioren.  

Ich will aktiv an diesen Punkten im Gemeinderat arbeiten. Unterstützen Sie mich dabei am 26. Mai mit Ihrer Stimme! Damit Baumerlenbach eine weitere Stimme im Gemeinderat bekommt.

 

#Büttelbronn (Ober- und Untermaßholderbach) Wolfgang Braun (57)

Mein Öhringen ist engagiert.

Polizeibeamter

Ich stehe für die Themen Wohnbau, Mobilität im ländlichen Raum und für Sicherheit in der Kommune.
Als Vater von fünf erwachsenen Kindern weiß ich, dass Öhringen eine noch familienfreundlichere Kommune werden muss. Zudem müssen wir aktiver dafür sorgen, dass genug Wohnraum – vor allem bezahlbarer Wohnraum in Öhringen zur Verfügung steht.

Mobilität im ländlichen Raum ist keine einfache Sache – wir müssen hier mit verschiedenen Akteuren den richtigen Weg finden. Dafür setze ich mich seit 2014 als Kreistagsmitglied ein.

Unsere kommunalen Gremien arbeiten transparent, aber dass können wir noch besser!
Mein Öhringen ist engagiert – mit vielen Bürgerinnen und Bürgern bin ich gemeinsam bei der SPD als Vorsitzender, dem DGB und der TSG Öhringen aktiv. Ich freue mich über Ihre Unterstützung.

 

#Cappel1 Monika Pfau (37)

Mein Öhringen ist familienfreundlich.

Kunsthistorikerin

Ich stehe für die Themen Familie, Bildung, Kultur und Infrastruktur.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll für Mütter und Väter besser werden: Qualität und Flexibilität in der Kinderbetreuung – dafür setze ich mich ein. Kitas und Schulen sollen finanziell und personell gut ausgestattet sein. Denn Kinder sind unsere Zukunft. Kultur soll gestärkt werden: Öhringen braucht einen zentralen Museumsbau – auch als überregionales Leuchtturmprojekt. Zu einer modernen Stadt gehört umweltfreundlicher Nahverkehr. Vernetzung der Städte mitsamt schnell erreichbarer ICE-Anbindung sind notwendig.
Ich möchte Öhringen auf dem Weg zu einer aktiven, familienfreundlichen und naturnahen Stadt begleiten.

 

#Cappel2 Jan Schepers (51)

Mein Öhringen ist nachhaltig.

Tierarzt

Ich stehe für die Themen Soziales, ländlicher Raum und Natur.
Öhringen ist eine wachsende Stadt mit vielen jungen Familien für die bezahlbarer Wohnraum, ob im Eigenheim oder zur Miete, wichtig ist. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört dazu.

Zum lebenswerten Öhringen gehört aber auch der ländlich Raum mit einer intakten Kulturlandschaft. Eine weitere Versiegelung von Böden und ein Entzug von Agrarflächen muss eingedämmt werden. Für eine naturnahe Gestaltung sollen Brachflächen, statt Ackerland, genutzt werden. So bekommen wir auch weiterhin beste, regionale und frische Lebensmittel direkt von den Erzeugern.

Sind dies auch Ihre Ziele? Mit 3 Stimmen für mich ist dies zu erreichen!

 

#Verrenberg Armin Dahler (48)

Mein Öhringen ist freundlich.

Kommunikationselektroniker

Ich stehe für die Themen Wohnbaupolitik und Infrastruktur.
Eine sichere Zukunft ist mir sehr wichtig. Doch diese ist nur gemeinsam zu erreichen und Grundsätzliches wird wieder wichtiger – für mich ist dies die Freundlichkeit! Fortschritt in der kommunalen Wohnraumpolitik und eine einfache Mobilität ist für unsere Stadt in zukünftigen Zeiten sehr wichtig – daran will ich mitarbeiten.  

 

Wichtige Termine

Alle Termine öffnen.

08.06.2020, 19:00 Uhr - 08.06.2020 Stammtisch
Der Stammtisch dient dem Austausch und dem Besprechen Aktueller Themen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingela …

11.06.2020, 18:30 Uhr Vorstandssitzung
Mitgliederoffene Sitzung des Vorstands des Ortsvereins Öhringen

06.07.2020, 19:00 Uhr Stammtisch
er Stammtisch dient dem Austausch und dem Besprechen Aktueller Themen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingelad …

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Unsere Abgeordnete in Europa: Evelyne Gebhardt

Neues aus dem Land

Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg hat die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs mit Bedauern zur Kenntnis genommen, aber auch als klaren politischen Ansporn verstanden.

"Jetzt erst recht", erklärten die Bündnispartner in engem Schulterschluss. "Nach der rechtlichen Ablehnung dieses Volksbegehrens kommt es nun darauf an, den gesellschaftspolitischen Druck für unser inhaltliches Ziel der Gebührenfreiheit weiter zu erhöhen."

Angesichts der massiven Herausforderungen für baden-württembergs Kommunen durch die Corona-Krise und die jüngste Steuerschätzung hat die SPD einen finanziellen Schutzschirm und Soforthilfen in Milliardenhöhe gefordert. Die SPD-Landtagsfraktion und die Abgeordneten der baden-württembergischen Abgeordneten der Bundestagsfraktion haben in einem gemeinsamen Beschluss Hilfen in Höhe von mindestens 2,5 Milliarden Euro vorgeschlagen, an denen sich neben dem Land auch der Bund beteiligen soll. Konkret fordert der Beschluss unter anderem eine staatliche Kompensation der entgangenen Einnahmen sowie die Übernahme der Elternbeiträge für Kitas und anderer Corona-bedingter Mehraufwendungen. Zudem will die SPD einen neuen Beteiligungsfonds bei der L-Bank auch für kommunale Unternehmen.

15.05.2020 19:23
Andreas Stoch als Fährmann.
"Ahoi" hieß es bei #StochPacktsAn Bei stürmischem Wetter und Dauerregen war unser Landesvorsitzender Andreas Stoch auf der Neckarhäuser Fähre im Einsatz. Die Fähre ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung für Edingen-Neckarhausen und Ladenburg, sondern auch ein wichtiges Kulturgut.

Vor diesem Hintergrund hat der SPD-Landesvorstand am Samstag per Videokonferenz einstimmig einen Forderungskatalog beschlossen: "Kinder in den Fokus nehmen - Familien eine verlässliche Perspektive geben".

"Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe, die wegen der Corona-Krise gerade gefährdet ist", sagte Stoch. Eine Voraussetzung für gleiche Bildungschancen sei eine gute technische Ausstattung, vor allem wenn daheim gelernt werden müsse. "Deswegen ist es wichtig, dass alle Schüler, deren Eltern sich kein Tablet oder Laptop leisten können, ein solches Gerät bekommen," sagte Stoch.

Andreas Stoch: "Es kann nicht wahr sein, dass die Landesregierung hier die Hände in den Schoß legt"

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Land und vor Ort in Pforzheim und dem Enzkreis haben gemeinsam auf Initiative der örtlichen Bundestagsabgeordneten Katja Mast zu einem entschlossen Handeln gegenüber der dort ansässigen Firma Müller Fleisch aufgerufen. Bei dem fleischverarbeitenden Unternehmen in Birkenfeld bei Pforzheim haben sich seit Ostern rund 300 größtenteils rumänische Werkvertragsarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

"Der Fall Kalou zeigt, dass der Sport, den wir alle so lieben, krank geworden ist. Und er wird es auch nach Corona bleiben, wenn die DFL nicht endlich die Notbremse zieht", erklärte Binder. Deren Krisenkonzept sei in der Theorie schon fragwürdig gewesen - und in der Praxis falle es nun in sich zusammen. "Wenn die DFL das nicht von selbst versteht, dann muss die Landesregierung das morgen ablehnen."

Corona trennt - aber Solidarität verbindet. Wir wünschen euch allen einen tollen 1. Mai. Beteiligt euch an den Online-Aktionen und bildet einen digitalen Demozug für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Generalsekretär Binder: "Der Schutz unserer Mitglieder hat nach wie vor oberste Priorität"

Die Landes-SPD hat alle geplanten Veranstaltungen bis nach den Pfingstferien abgesagt. Dies hat das Präsidium der SPD Baden-Württemberg am vergangenen Freitag einstimmig beschlossen.

"Der Schutz unserer Mitglieder und deren Angehörigen hat für uns nach wie vor oberste Priorität", erklärte SPD-Generalsekretär Sascha Binder. "Dies gilt, auch wenn zum Teil noch unklar ist, wie die Kontaktbeschränkungen durch die Beschlüsse von Bundes- und Landesregierung genau ausgestaltet werden. Veranstaltungen jeder Art sind und bleiben mit einem stark erhöhten gesundheitlichen Risiko verbunden."

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die jüngsten Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer zum Umgang mit der Corona-Krise als "menschenverachtend" scharf kritisiert. "Den Wert von Menschen nach ihrer Funktionalität und ihrem Alter zu bewerten, hätte ich nun nicht von einem grünen Parteimitglied erwartet, selbst von Herrn Palmer nicht", betonte Binder. Im Hinblick auf die Stellungnahme der beiden Grünen-Landesvorsitzenden hielt Binder fest: "Herr Palmer ist ein Grüner. Mal sehen, wie lange er es nach Ansicht seiner Partei bleiben kann."

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