Neuer Jusovorstand

Veröffentlicht am 25.04.2012 in Jusos in Aktion

Der neue Vorsitzende Patrick Wegener

Schwäbisch Hall – Am vergangenen Samstag trafen sich die Jusos Schwäbisch Hall - Hohenlohe im Haller Haus der Bildung um in ihrer Jahreshauptversammlung den neuen Kreisvorstand zu wählen und um auf ihr Arbeitsjahr zurückzublicken.

Den Anfang bestritten die Gäste, die inhaltlichen Input lieferten. Benjamin Köpfle, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Baden-Württemberg, stimmte die Anwesenden auf die anstehende Landesdelegiertenkonferenz am 5. und 6. Mai in Heidenheim ein. Statt eines großen Leitantrages legt der Landesvorstand in diesem Jahr mehrere kleine Hauptanträge zu den verschiedenen Themen vor, die in Projektgruppen mit dem ganzen Verband erarbeitet wurden. „Das ist eine innovative Vorgehensweise, die wir auch wiederholen wollen. Auf diese Art nehmen wir alle Jusos mit“, zeigte sich Köpfle überzeugt.

Im Anschluss sprach Markus Herrera Torrez zur Versammlung. Der 23jährige Kreisvorsitzende der Jusos Heilbronn kandidiert in Heidenheim für den Landesvorsitz und will so die Nachfolge von Frederick Brütting antreten, der nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Heubach (Ostalbkreis) nicht mehr kandidiert. In klaren Worten umriss er seine Pläne für den Landesverband. Als besondere Herausforderungen sieht er die kommenden Wahlen, die Bundestagswahl 2013 und die Kommunalwahl 2014, die man nun intensiv vorbereiten müsse. Herrera Torrez, der selbst Stadtrat in seiner Heimatgemeinde Lauffen am Necker ist, weiß, dass eine intensive Vorbereitung nötig ist um erfolgreich zu sein. Inhaltlich will er sich mit Europa beschäftigen und der Frage wohin die europäische Gemeinschaft gehen soll. Das Thema „Integration und Bildung“ wird weiter verfolgt genau so wie „Wirtschaft und Finanzen“.

Der SPD Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Nik Sakellariou berichtet aus einem Jahr Grün-Roter Landesregierung und von den vielen Themen, die die neue Regierung schon umgesetzt hat „Abschaffung der Studiengebühren, keine verbindliche Grundschulempfehlung, Einführung der Gemeinschaftsschule – die neue Regierung sieht ihren Schwerpunkt in der Bildungspolitik“, so Sakellariou. Auch die Polizeireform, so umstritten sie sein mag, ist nötig um mehr Finanzmittel für die Polizei in der Fläche zur Verfügung zu haben.

Fritz Rehm, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD im Hohenlohekreis stellte die Projekte der dortigen SPD im nächsten Arbeitsjahr vor.
Nach dem inhaltlichen Input und einer lebendigen Diskussion folgte der organisatorische Teil. Der Kreisvorsitzende Niklas Heer nahm Abstand von einer erneuten Kandidatur für den Kreisvorsitz. Grund hierfür - so Heer - sind sein Studium der Softwaretechnik an der Universität Stuttgart, welches ihn zeitlich sehr in Anspruch nimmt und so keinen Platz lässt für solch ein Amt. Heer fasste die Aktionen der Jusos im letzten Arbeitsjahr zusammen und bedankte sich für die tolle Arbeit mit dem Kreisverband. Er steht dem Kreisverband aber weiter zur Verfügung. Als Medienbeauftragter hält er die Homepage und die soziale Netzwerke auf dem aktuellen Stand. So twitterte er auch live von der Sitzung über den Twitterkanal der Jusos.

Die Jusos wählten den 17jährigen Gymnasiast Patrick Wegener aus Öhringen zu seinem Nachfolger als Kreisvorsitzenden. Zum ersten Mal steht damit ein Juso aus dem Hohenlohekreis an der Spitze der Juso Kreisverbandes, der sich über die beiden Landkreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe erstreckt.

Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Christina Gruber wieder- und Christian Gaus (beide aus Schwäbisch Hall) neu gewählt. Als Beisitzer wurden Kim Faber (Künzelsau), Aylin Karimani (Öhringen), Marvin Slembeck (Öhringen), Lukas Eisert (Niedernhall), Felix Nestl (Schwäbisch Hall), Cedric Schiele (Schwäbisch Hall) und Gizem Korkmaz (Wolpertshausen) gewählt. Tijen Karimani (Öhringen), Christina Gruber und Felix Nestl werden die Jusos als Delegierte auf der Landesdelegiertenkonferenz in Heidenheim vertreten. Tijen Karimani ist zudem Delegierte für den Juso Landesausschuss.

Zum Abschluss legte Karimani noch ihre Beweggründe für ihre Kandidatur als stellvertretende Landesvorsitzende dar. Sie kandidiert zum ersten Mal und möchte, sofern gewählt, den anderen ländlichen Kreisverbänden Hilfe und Erfahrung anbieten Strukturen aufzubauen. Zudem ist es ihr ein Herzensanliegen jungen Frauen die „Männerberufe“ schmackhaft zu machen – sie selbst studiert Physik an der Uni Stuttgart.

 

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Es sei zwar bemerkenswert, dass sich die Grünen in Anbetracht des von der SPD geplanten Volksbegehrens nun offensichtlich unter Druck fühlten. "Aber dieser Beschluss ist weder inhaltlich konsequent noch politisch glaubwürdig", so Stoch. Schließlich seien die Grünen jetzt seit acht Jahren stärkste Regierungspartei und hätten das ganze Thema der Gebührenentlastung "von vorne bis hinten" nur blockiert. Mit ihrem jetzigen Vorstandsbeschluss spielten die Grünen weiterhin Qualität, Kitaplätze und Gebührenfreiheit gegeneinander aus - "und das ist so falsch wie unnötig".

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