Peer Steinbrück besser als Angela Merkel

Veröffentlicht am 03.09.2013 in Bundespolitik

Bereits kurz nach 22 Uhr gibt Frank Brettschneider, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Universität in Stuttgart-Hohenheim, eine erste Prognose über Sieger und Verlierer des TV-Duells: „Peer Steinbrück mobilisierte wesentlich mehr unserer Testzuschauer – nicht nur diejenigen aus dem eigenen Lager, sondern auch bei unentschlossenen Wählern und sogar CDU-Anhängern.“ Fazit des Professors: „Klarer Punktsieg für Steinbrück. Er hat seine Chance genutzt.“

TV-Duell zur Bundestagswahl 2013: Peer Steinbrück klarer Sieger Schwäbisch Hall – Gemeinsam mit zahlreichen Interessierten schaute die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade das TV-Duell zwischen Peer Steinbrück und Angela Merkel. „Peer Steinbrück stand der Kanzlerin heute Abend in nichts nach. Er hat klar gemacht, wie wir Deutschland in den nächsten vier Jahren sozialdemokratisch führen wollen. Im TV-Duell wurde erneut deutlich: Peer Steinbrück kann Kanzler“, so Annette Sawade im Anschluss an das Public Viewing. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Angela Merkel informierten und diskutierten im Rahmen eines TV-Duells – befragt von vier Journalistinnen und Journalisten – über die Themen Finanzen, Europa, Arbeit, Energiewende, Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Sicherheitspolitik. Peer Steinbrück nutzte das Interview insbesondere, um auf seine Konzepte sozialer Gerechtigkeit hinzuweisen. „Sozial ist, was gute Arbeit schafft und ausreichend belohnt ist“, findet der SPD-Kanzlerkandidat stets klare Worte. Gefragt, wer aus ihrer Sicht das Duell gewonnen habe, antwortete Annette Sawade: „Zu Recht hat Peer Steinbrück gewonnen. Er hat sich eloquent, seriös und kämpferisch gezeigt.“ Die Politikerin sei froh, dass dies auch zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer erkannt hätten. Auf Einladung der Sozialdemokratin Sawade kamen 50 Bürgerinnen und Bürger in der Kultbucht in Schwäbisch Hall zusammen, dem Herausforderer Peer Steinbrück im TV-Duell mit der Bundeskanzlerin zuzuschauen. Zuvor warfen die Gäste gemeinsam mit Annette Sawade im Rahmen einer Dia-Show einen Blick zurück. „Die letzten Wochen waren gekennzeichnet durch zahlreiche Diskussionen und interessante Begegnungen mit vielen Menschen. Ich freue mich jetzt auf die kommende heiße Phase. Es gilt, die Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Hall-Hohenlohe über unsere sozialdemokratischen Ziele zu informieren – und sie zu überzeugen“, fasst Annette Sawade zusammen. Für die nächsten drei Wochen habe sie sich sehr viel vorgenommen. Es folgen weitere Begegnungen mit namhaften Landespolitikerinnen und Landespolitikern, Hausbesuche und Infostände. Über Termine und Veranstaltungen informiert die Abgeordnete auf ihrer Homepage über www.annette-sawade.de.

 

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Unsere Abgeordnete in Europa: Evelyne Gebhardt

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Eine Woche vor der Europawahl hat die SPD Baden-Württemberg den Wahlkampfendspurt eingeläutet. 500 Menschen auf dem proppenvollen Marktplatz in Heidelberg waren dabei, um Katarina Barley, Andrea Nahles und Andreas Stoch live zu erleben. Viel Beifall gab es für die klaren Ansagen im Kampf gegen Rechtspopulisten.

Nahles zur CDU: "Sprechen Sie mit einer Stimme"

"Wir alle müssen nun entscheiden, ob wir ein Europa haben wollen, in dem die Staaten mit Respekt und auf Augenhöhe zusammenarbeiten - oder ein nationalistisches Europa, in dem jeder nur an sich selbst denkt", erklärte SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley.

Gute frühkindliche Bildung funktioniert für uns im Dreiklang aus Gebührenfreiheit, Betreuungskapazitäten und Qualitätsentwicklung. Mehr Plätze und mehr Qualität kann es aber nur geben, wenn wir auch mehr Fachkräfte für die Kitas gewinnen.

Unser Maßnahmenpaket:

Über 100 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind am Wochenende bei einer kommunalpolitischen Konferenz auf der Stuttgarter Waldau zusammengekommen, um gemeinsam in die "heiße Phase" zur Kommunal- und Europawahl am 26. Mai zu starten. Franziska Giffey schwor die Genossinnen und Genossen auf einen starken und selbstbewussten Schlussspurt ein. "Gute Kitas, starke Familien, eine echte Fachkräfteoffensive - dafür steht die SPD", erklärte die Bundesfamilienministerin.

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die Kritik des Vereins "Mehr Demokratie" aufgegriffen, der die Ablehnung des von der SPD initiierten Volksbegehrens über kostenlose Kitas durch die Landesregierung bemängelt. "Ministerpräsident Kretschmann führt eine Landesregierung, die direkte Demokratie in diesem Land unmöglich macht", betonte Binder.

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die heutige Wiederwahl des CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl als "reines Placebo" bezeichnet.

"Die Delegierten haben Strobl als Landesvorsitzendem eine Gnadenfrist gegeben, um nicht kopflos in die Europa- und Kommunalwahl zu schlittern. Insofern hat er sich noch einmal über diese Hürde hinüber gerettet. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Bei der Spitzenkandidatur in Baden-Württemberg ticken die Uhren anders", so Binder.

Die Landes-SPD setzt im Kommunalwahlkampf voll auf ihre Forderung nach gebührenfreien Kitas. Der Landesvorsitzende Andreas Stoch und Generalsekretär Sascha Binder präsentierten am Samstag vor der SPD-Zentrale in Stuttgart zum offiziellen Start der Wahlplakatierung ein entsprechendes Bildmotiv, das in den nächsten sechs Wochen auf Großflächen und rund 30.000 Kleinplakaten in Baden-Württemberg bis zur Wahl am 26. Mai zu sehen sein wird.

Stoch: "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu finden"

Die SPD treibt unter dem Motto "Baden-Württemberg 2030" die programmatische Erneuerung der Landespartei voran. "Angesichts der rasanten Umbrüche machen sich immer mehr Menschen Sorgen um ihre Zukunft und die ihrer Kinder - auch bei uns in Baden-Württemberg", erklärte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch. "Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, das Jahr 2019 dazu zu nutzen, Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu finden."

Stoch: "Gerade Baden-Württemberg hat daran allerhöchstes Interesse."

Die SPD in Baden-Württemberg hat das heute bei einem Parteikonvent der Sozialdemokraten in Berlin beschlossene Europawahlprogramm als "Aufbruchssignal für ein starkes und soziales Europa in ureigenstem Landesinteresse" bezeichnet.

"Das soziale Europa ist die moderne Variante des Gründungsversprechens vom friedlichen Europa. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Wachstum, Wohlstand und Solidarität, weniger Armut und Arbeitslosigkeit, Zugang zu Bildung und Qualifikation, eine gesicherte und auskömmliche Lebensperspektive - das sind die Bausteine für ein Europa mit Zukunft", erklärte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Gerade Baden-Württemberg als exportorientiertes, offenes und internationales Land hat daran allerhöchstes Interesse."

Stoch: "Kretschmann hat den Geist unserer Landesverfassung verraten"

Die SPD reicht gegen die rechtliche Ablehnung des Volksbegehrens für gebührenfreie Kitas durch die Landesregierung am heutigen Montag Klage beim Verfassungsgerichtshof ein. "Wir haben sehr gute Argumente auf unserer Seite - nicht nur politisch, sondern auch juristisch", erklärte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch bei einer Pressekonferenz in Stuttgart. "Wir haben allen Grund zu Optimismus."

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