Zum Tode von Johannes Württemberger

Veröffentlicht am 12.09.2013 in Nachruf

Johannes Württemberger ist verstorben

Johannes Württemberger, der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Hohenlohe ist verstorben. Er erlag heute Nacht seinem Krebsleiden.
Die SPD im Hohenlohekreis trauert um ihn.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen beiden Kindern und seiner Lebensgefährtin.

Johannes Württemberger, seit seiner Jugend nannten ihn seine Freunde Johnny, schloss sich in jungen Jahren 1982 der SPD an. Den Ausschlag gab das konstruktive Misstrauensvotum, durch das Helmut Schmidt als Bundeskanzler abgelöst worden war. Am Tag darauf trat er mit 20 Jahren der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei.

„Ich will die Welt etwas besser machen,“ sagte er einmal. Das ist ihm gelungen. Als Sohn eines evangelischen Pfarrers verband er die christliche Botschaft mit den Werten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit der Sozialdemokratie. „Es ist sehr wichtig zu wissen, wofür man steht“, war eine seiner Kernbotschaften.

Der soziale Bereich stand auch für sein Berufsleben. Nach der Schule und dem Zivildienst machte er eine Ausbildung im Erziehungsdienst, traf früh Regina, die große Liebe seines Lebens, wurde Vater von Lea und Paul. „Ich danke jeden Tag meines Lebens, dass ich das Glück habe, zwei so tolle Kinder zu haben.“ Dieser Satz hat viele Menschen erst einmal schlucken lassen. Und viele von uns haben sich mit ihm gefreut, ob dieser Tatsache und dieses Glückes. Schon vor Jahren verlor er seine Frau. Um wenige Jahre später noch einmal das Glück zu finden in seiner Lebensgefährtin Heidi.

Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium, das er als alleinerziehender Vater absolviert hatte, kümmerte er sich bis zu seinem Tod um sozial Benachteiligte. Der Einsatz für Langzeitarbeitslose war seine große Stärke. Und mancher Arbeitgeber war fest entschlossen dem kleinen Mann, mit den blauen Augen keinen Jota nachzugeben, wenn er in dessen Betrieb vorgesprochen hatte. Und wunderte sich oft, dass er nach dem Gespräch mit ihm einem Langzeitarbeitslosen eine Chance gab, wieder beruflich auf die Beine zu kommen.

Vor wenigen Monaten erfuhr Johannes, dass er an Krebs erkrankt war. Bis zum Schluss kämpfte er gegen die heimtückische Krankheit. Seine Hoffnung war groß und ungebrochen. Diesen Kampf hat er heute Nacht verloren.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands trauert um ihn.

Wir haben einen großartigen Menschen verloren. Offen, mit viel Witz und Humor, kompromissbereit, geradlinig und so sehr menschlich.
Sein Lachen, sein Wissen und sein Engagement werden uns sehr fehlen.

Adieu Johannes. Wir werden dich sehr vermissen!

Stefan Oetzel –
SPD-Regionalgeschäftsführer

 

Homepage SPD Kreisverband Hohenlohe

Wichtige Termine

Alle Termine öffnen.

01.03.2019, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr SPD Kommunalempfang mit Evelyne Gebhardt MdEP in Öhringen
Ein starkes Europa mit starken Kommunen – unter diesem Titel lädt die SPD-Fraktion im Öhringer Gemeinderat gem …

Alle Termine

Unsere Abgeordnete in Europa: Evelyne Gebhardt

Neues aus dem Land

Stoch: "Über 17.000 Unterschriften in nur vier Wochen sind ein tolles Signal für Gebührenfreiheit in der Kita"

Die SPD Baden-Württemberg hat heute beim Innenministerium ihren Zulassungsantrag zum Volksbegehren für gebührenfreie Kitas eingereicht. Bis zum Dienstag waren über 17.000 beglaubigte Unterschriften zur Unterstützung des Begehrens beim SPD-Landesverband eingegangen - also weit über die erforderlichen 10.000.

Die Pforzheimer SPD hat auf ihrer Nominierungskonferenz Uwe Hück als Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai gewählt. Für den scheidenden Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der Porsche AG stimmten am Samstagvormittag 41 von 46 anwesenden Kreisdelegierten. Damit steht er nun auf Platz 1 der SPD-Liste für die Gemeinderatswahl in der Goldstadt.

Stoch: "Damit ist der erste Schritt auf dem Weg zur spürbaren Entlastung von Familien erfolgreich gemacht"

Das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg hat das erste Etappenziel erreicht: Bis zum heutigen Samstag sind über 10 000 beglaubigte Unterschriften beim SPD-Landesverband eingegangen. Das teilte Landeschef Andreas Stoch bei einer Klausurtagung des Landesvorstands am Wochenende in Bad Boll mit.

"Das ist eine unglaubliche Resonanz", so Stoch. "Damit ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer spürbaren Entlastung der Familien in Baden-Württemberg erfolgreich gemacht." Stoch betonte, aus dem ganzen Land gebe es positive Rückmeldungen für die Initiative. Ebenso wie in der SPD selbst habe die Landespartei weit über die Parteigrenzen hinaus Unterstützung erhalten."Ich danke allen, die sich jetzt schon beteiligt haben. Diesen tollen Schwung werden wir mitnehmen in die nächste Phase."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat den Beschluss des Landesvorstands der Grünen für nach Einkommen gestaffelte Kitagebühren als "reinen Papiertiger" bezeichnet.

Es sei zwar bemerkenswert, dass sich die Grünen in Anbetracht des von der SPD geplanten Volksbegehrens nun offensichtlich unter Druck fühlten. "Aber dieser Beschluss ist weder inhaltlich konsequent noch politisch glaubwürdig", so Stoch. Schließlich seien die Grünen jetzt seit acht Jahren stärkste Regierungspartei und hätten das ganze Thema der Gebührenentlastung "von vorne bis hinten" nur blockiert. Mit ihrem jetzigen Vorstandsbeschluss spielten die Grünen weiterhin Qualität, Kitaplätze und Gebührenfreiheit gegeneinander aus - "und das ist so falsch wie unnötig".

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat angesichts der gescheiterten Brexit-Abstimmung im britischen Parlament scharfe Kritik an den politisch Verantwortlichen in Großbritannien geäußert.

"Die Konservativen im Vereinigten Königreich haben ihr Land und die ganze Europäische Union in diese verfahrene und bittere Situation hineinmanövriert", erklärte Stoch. "Verantwortungslose Gesellen wie Boris Johnson haben sich inzwischen längst vom Acker gemacht. Mit ihrer Aufwiegelei haben sie das ganze europäische Projekt aufs Spiel gesetzt. Frau May sollte nun schleunigst ihren Hut nehmen und den Weg für Neuwahlen frei machen."

Die SPD fühlt sich darin bestätigt, dass Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ihrem Amt nicht gerecht wird. Nachdem das Verwaltungsgericht Stuttgart nach Medienberichten offenbar bereits im Dezember dem Wissenschaftsministerium per einstweiliger Verfügung untersagt hat, den im März 2017 gewählten Vizepräsidenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) einzusetzen, sieht sich SPD-Generalsekretär Sascha Binder in seiner damaligen Einschätzung bestätigt.

Stoch will "Koalition mit den Bürgerinnen und Bürgern" - Landespartei legt Fahrplan vor - Gesetzentwurf beim Jahresauftakt in Stuttgart beschlossen

Der Startschuss zum Volksbegehren für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg ist gefallen. Die SPD hat am Montag auf ihrem traditionellen Jahresauftakt in Stuttgart einen detaillierten Fahrplan samt Gesetzentwurf vorgelegt. Ab sofort sammelt die Landespartei die ersten 10.000 Unterschriften, damit der Antrag auf das Volksbegehren wirksam wird.

Alle Infos zum Volksbegehren

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat den Kabinettsbeschluss der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz als "großen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Fortschritt" begrüßt. "Das ist gerade für Baden-Württemberg ein Meilenstein, denn viele Unternehmen sind hier händeringend auf der Suche nach Fachkräften", erklärte Stoch. "Es ist gut, dass sich die CDU Baden-Württemberg mit ihren ewigen Bedenken auf Bundesebene nicht durchgesetzt hat. Die CDU im Land verliert den Blick für die Probleme der Unternehmen immer mehr aus den Augen."

Malu Dreyer beim Startschuss am 7. Januar in Stuttgart - 718 Millionen Euro für Baden-Württemberg durch das Gute-Kita-Gesetz

Der neu gewählte Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat sich am Samstag einstimmig für die Durchführung eines Volksbegehrens für gebührenfreie Kitas und Kindergärten ausgesprochen. "Durch das neue Gute-Kita-Gesetz von Familienministerin Franziska Giffey gibt es jetzt überhaupt keine Ausrede mehr für die Regierung Kretschmann, nicht in die Beitragsfreiheit einzusteigen", betonte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.

Mit Unverständnis hat der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch auf die jüngsten Aussagen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur SPD-Initiative eines Volksbegehrens für gebührenfreie Kitas im Land reagiert. "Weder finanzielle noch rechtliche Ausreden können bei diesem Thema punkten", so Stoch. "Baden-Württemberg hat erhebliche finanzielle Spielräume, um Kita-Plätze zu schaffen, die Qualität zu fördern und die Gebührenfreiheit umzusetzen. Schließlich gibt es auch vom Bund Milliardenhilfen über das Gute-Kita-Gesetz.