Hermann-Josef Pelgrim tritt für die SPD im Wahlkreis Hohenlohe zur Landtagswahl 2011 an

Veröffentlicht am 16.07.2010 in Landespolitik

Hermann-Josef Pelgrim kandidiert für den Landtag

16. Juli 2010: Um 21:30 Uhr verkündete der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Johannes Württemberger aus Öhringen das Wahlergebnis.

Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall, wird für die SPD im Wahlkreis Hohenlohe antreten. Die Wahlkreismitgliederversammlung, die am 16. Juli in der Krone in Kupferzell-Eschental tagte, wählte ihn im ersten Wahlgang mit der satten Mehrheit von weit über 90 Prozent der Stimmen zu ihrem Kandidaten für die Landtagswahl im Jahr 2011.

Pelgrim, gebürtiger Nordrhein-Westfale, hat schon einige Stationen in seinem Leben hinter sich gebracht. Er wurde in sogenannten kleinen Verhältnisse geboren, nach einer kaufmännische Lehre, ging er den 2. Bildungsweg. Nach seinem Abitur, studierte er in Paderborn und mit Hilfe der Friedrich Ebert Stiftung, in den USA. Nach seinem Abschluss als Diplom Volkswirt kamen diverse berufliche Stationen. Dabei waren Auslandsaufenthalte in Südamerika, bei der ehemaligen Gewerkschaft ÖTV, sowie die EU-Vertretung von Baden-Württemberg in Brüssel. Dort wurde er vor 13 Jahren von der sozialdemokratischen Europaabgeordneten Evelyne Gebhardt zur Kandidatur als Oberbürgermeister in Schwäbisch Hall aufgefordert. Er gewann die Wahl und arbeitet seit dieser Zeit sehr erfolgreich in Hohenlohe. Pelgrim gehört seit 30 Jahren der SPD an.

„Klientelpolitik lehne ich ab“, konstatierte er unter dem Beifall der Sozialdemokraten. Die SPD habe die Aufgabe der Integration, sie stehe für Leistung und für das Mitnehmen von anderen, die nicht so stark sind. Mehr denn je, seien die klassischen Werte der Sozialdemokratie, Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit, elementar wichtig. Er unterstrich die Wichtigkeit von gleichen Bildungschancen. Er würde heute nie da stehen, wo er stehe, wenn es zu seinen Studienzeiten schon so massive ildungseinschränkungen, wie sie es heute gibt, gegeben hätte. Er forderte mehr kommunale Beteiligung an der Bildungspolitik. Momentan werden die Kommunen von der Landesregierung allein gelassen. Baden-Württemberg hätte heute noch keine Ganztagsschulen, wenn nicht die damalige Rot-Grüne Bundesregierung große Mittel zur Verfügung gestellt hätte – auch die heimische Wirtschaft hatte dies gefordert.

Hart ging der Landtagskandidat mit der Atompolitik der CDU-FDP-Landesregierung ins Gericht und erteilte allen Endlosszenarien, wie sie momentan etwa von Ministerpräsident Mappus gefordert wird, eine klar Absage.

Als Ersatzbewerberin wählten die SPD-Mitglieder die 59-jährige Berufsschullehrerin Karin Hagdorn aus Ingelfingen.

 

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