Patrick Wegener aus Öhringen will für den Landtag kandidieren

Veröffentlicht am 02.04.2020 in Kreisverband

Patrick Wegener

Diskussion zur aktuellen Lage wegen Corona +++
Junges Kandidatenteam bewirbt sich um SPD-Landtagskandidatur im Wahlkreis Hohenlohe

Die Corona-Pandemie fordert die Parteien zu neuen Wegen in der politischen Arbeit auf. Bei einer Telefonkonferenz des Kreisvorstandes der SPD Hohenlohe, mit den Vorsitzenden der Ortsvereine im Wahlkreis Hohenlohe, stand die aktuelle Lage und das weitere Vorgehen zur Landtagswahl auf der Tagesordnung. Patrick Wegener aus Öhringen und Kim Alisa Wagner aus Kupferzell stellten sich offiziell als Kandidatenteam für die SPD im Wahlkreis Hohenlohe vor.

 

Der SPD Kreisverband hat sich intensiv mit den Auswirkungen des Corona-Virus auf den Hohenlohekreis befasst. Caroline Vermeulen, Kreisvorsitzende der SPD Hohenlohe, dazu: „Die Hilfen des Bundes und des Landes müssen jetzt bei den Betroffenen schnell ankommen. Gemeinsam – Arbeitnehmer, Arbeitgeber und der Staat – müssen jetzt zusammenarbeiten, dass wir diese Krise überbrücken können.“ Das Corona-Virus habe auch konkrete Auswirkungen auf die Parteiarbeit vor Ort. Vermeulen weiter: „Aus diesem Grund haben wir uns für eine Telefonkonferenz entschieden, um die aktuelle Lage und das weitere Vorgehen zur Landtagswahl zu besprechen. Es ist uns wichtig, dass wir trotz Corona unsere Arbeits- und Handlungsfähigkeit aufrechterhalten.“


Die SPD in Hohenlohe habe aufgrund der Corona-Pandemie entschieden, dass sämtliche Präsenzveranstaltungen bis Ende April abzusagen sind. Der Kreisverband beobachte in enger Abstimmung mit dem SPD-Landesverband, die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auswirkungen auf die politische Arbeit vor Ort. „Wir wollen und müssen weiterhin Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen in unserer Region sein – gerade in der aktuellen Krisenzeit. Deshalb gehen wir neue Wege in der politischen Arbeit in Hohenlohe“, so Daniel Vogelmann, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Hohenlohe.

 

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Telefonkonferenz war das Vorgehen des Kreisverbandes im Hinblick auf die Landtagswahl 2021. Patrick Wegener aus Öhringen und Kim Alisa Wagner aus Kupferzell stellten sich offiziell als Kandidatenteam vor. Hans-Jürgen Saknus, stellvertretender Kreisvorsitzender und Kandidat zur Landtagswahl 2016, dazu: „Mit der Bewerbung von Patrick Wegener und Kim Alisa Wagner als Team beweisen wir als SPD Mut -  mit einem engagierten, kompetenten und jungen Kandidatenduo würden wir entschlossen in die Landtagswahl gehen.“


„Wir müssen wieder zuhören, um zu verstehen. Das ist mein Verständnis von Politik und deshalb bewerbe ich mich um die Landtagskandidatur im Wahlkreis Hohenlohe“, betonte der stellvertretende Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der SPD im Öhringer Gemeinderat Patrick Wegener. Wegener weiter: „Das Corona-Virus werden wir als Gesellschaft gemeinsam meistern. Klar ist jedoch auch: Die Auswirkungen der Krise werden uns noch lange begleiten und politisch werden wir wichtige Fragen neu beantworten müssen.“

 

Wegener betonte in seiner Vorstellung die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Zusammenhaltes. „Wir entdecken als Gesellschaft aktuell wieder bewusster das „Wir“ und dies gilt es in Zukunft zu bewahren. Als Landtagsabgeordneter will ich an der Seite derer stehen, die daran aktiv arbeiten“,  betonte Wegener dazu.

Die SPD in Hohenlohe habe die Chance mit dem Kandidatenduo Wegener und Wagner ein klares Signal an die Menschen zu setzen: „Wir geben einer neuen Generation die Chance, für unsere gesamte Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen“, stellt Vermeulen dazu in den Fokus.


Kim Alisa Wagner, Gruppensprecherin der SPD und Gemeinderätin in Kupferzell, fühle sich vor allem durch die großen gesellschaftlichen Herausforderungen motiviert, um im Kandidatenduo für die Landtagswahl anzutreten. „Die SPD muss sich als Partei beweisen, die mutig, stark und innovativ ist. Deshalb kandidiere ich als Zweitkandidatin im Wahlkreis Hohenlohe. Meine Zeit, mein Wissen und meine Leidenschaft werde ich in den Wahlkampf einbringen, um Patrick Wegener und meine SPD zu unterstützen“, stellte Wagner klar. „Die Landespolitik muss uns Verantwortlichen in den Kommunen den Rücken stärken und deshalb brauchen wir erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker im Landtag von Baden-Württemberg“, so Wagner abschließend.

 

Dem SPD-Kreisverband Hohenlohe liegen bisher keine weiteren Bewerbungen vor. Grundsätzlich wäre dies bis zur Nominierungsveranstaltung möglich. „Stand heute nominieren wir unser Kandidatenteam am 8. Mai 2020. Andreas Stoch, Landesvorsitzender der SPD im Ländle, hat sein Kommen zugesagt“, informierte Saknus dazu. Der Kreisverband werde, abhängig von den weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, bis Mitte April entscheiden, ob am Nominierungstermin festgehalten werde. Eine Verschiebung in Richtung Sommer dieses Jahres stelle grundsätzlich kein Problem für den internen Zeitplan zur Landtagswahl dar.
 


Das Kandidatenteam:
Patrick Wegener aus Öhringen und Kim Alisa Wagner aus Kupferzell
:

 

  • Patrick Wegener – Erstkandidat: 25 Jahre, Bachelorstudium der Politikwissenschaft/Südosteuropastudien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena – Masterstudium des Europäischen Verwaltungsmanagements an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg/Kehl, Referent bei Josip Juratovic MdB in Heilbronn, Stadtrat und SPD-Fraktionsvorsitzender der Großen Kreisstadt Öhringen, Stellvertretender Kreisvorsitzender SPD Hohenlohe, Vorsitzender SPD Öhringen.  
  • Kim Alisa Wagner – Zweitkandidatin: 31 Jahre, verheiratet und zwei Söhne (6/3), Bachelorstudium der Politikwissenschaft in Bamberg – Masterstudium der Sozialen Arbeit an der Fernuniversität Hagen, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Personal und Qualitätsmanagement bei der AWO in Schwäbisch Hall, Gemeinderätin und SPD-Gruppensprecherin der Gemeinde Kupferzell, Vorsitzende SPD Kupferzell.

Die Nominierung des SPD-Landtagskandidaten im Wahlkreis Hohenlohe findet (Stand: 3. April 2020) am 8. Mai 2020 in Kupferzell-Eschental statt. Andreas Stoch, Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg und designierter SPD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2021, hat sein Kommen zugesagt.

 

Homepage SPD Kreisverband Hohenlohe

Unsere Abgeordnete in Europa: Evelyne Gebhardt

Neues aus dem Land

Die SPD Baden-Württemberg erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten von Karstadt und Kaufhof. "Wir kämpfen weiter für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Kaufhof und KarstadtSports. Es muss nun darum gehen, die angekündigte Schließung der Filialen in Göppingen, Mannheim, Stuttgart und Bad Cannstatt zu verhindern. Auch die Landesregierung ist hier gefordert, umgehend ihr Engagement zu verstärken. Es ist bezeichnend, dass von Ministerpräsident Kretschmann zu diesem Thema bislang nichts zu hören ist.

Sollten Schließungen tatsächlich nicht abgewendet werden können, braucht es eine ordentlich ausgestattete Transfergesellschaft mit einer zwölfmonatigen Laufzeit und guten Qualifizierungsmaßnahmen. Das Land darf sich einer finanziellen Beteiligung nicht verschließen, um die Transfergesellschaft besser auszustatten, die Laufzeit zu verlängern und den Beschäftigten bessere Anschlussperspektiven zu ermöglichen. Ich werde auch dem Landesvorstand der SPD am morgigen Samstag einen entsprechenden Beschluss vorschlagen", so unser Landesvorsitzender Andreas Stoch.

Resolution des Landesvorstands

Generalsekretär Sascha Binder verurteilt die Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt scharf: "Es ist absolut unzumutbar, wenn mitten in unserem Land bürgerkriegsähnliche Zustände vom Zaun gebrochen werden. Straßenschlachten solchen Ausmaßes kennen wir in Baden-Württemberg nicht und der Innenminister muss alles dafür tun, damit dies nicht zur Normalität wird. Ich wünsche allen verletzten Polizei- und Einsatzkräften eine baldige und gute Genesung."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro als "enormen Kraftakt" bezeichnet.

"Ich habe immer gesagt, wir brauchen einen Rettungsschirm für unsere Kommunen, damit diese in die Zukunft investieren können", so Stoch. "Und das ist sehr gut gelungen." So werden auf Vorschlag der SPD insbesondere die krisenbedingten Ausfälle der Kommunen bei der Gewerbesteuer ausgeglichen. Zusätzlich übernimmt der Bund die Kosten der Unterkunft in der Grundsicherung.

Andreas Stoch: "Schritte für Verbotsverfahren gegen die Identitäre Bewegung intensivieren"

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat den heutigen Anschlag auf das Willi-Bleicher-Haus des DGB in Stuttgart durch Mitglieder der "Identitären Bewegung" scharf verurteilt.

"Wie stehen solidarisch zu unseren Freunden beim DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften. Die Verantwortlichen für diese feige Aktion müssen umgehend strafrechtlich verfolgt werden", betonte Stoch. "Wieder einmal wird deutlich, dass diese so genannten Identitären durch und durch Rechtsextremisten sind, die unsere freiheitliche Verfassungsordnung bekämpfen. Deshalb sollten nun alle möglichen Schritte für ein Verbotsverfahren intensiviert werden."

Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg hat die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs mit Bedauern zur Kenntnis genommen, aber auch als klaren politischen Ansporn verstanden.

"Jetzt erst recht", erklärten die Bündnispartner in engem Schulterschluss. "Nach der rechtlichen Ablehnung dieses Volksbegehrens kommt es nun darauf an, den gesellschaftspolitischen Druck für unser inhaltliches Ziel der Gebührenfreiheit weiter zu erhöhen."

Angesichts der massiven Herausforderungen für baden-württembergs Kommunen durch die Corona-Krise und die jüngste Steuerschätzung hat die SPD einen finanziellen Schutzschirm und Soforthilfen in Milliardenhöhe gefordert. Die SPD-Landtagsfraktion und die Abgeordneten der baden-württembergischen Abgeordneten der Bundestagsfraktion haben in einem gemeinsamen Beschluss Hilfen in Höhe von mindestens 2,5 Milliarden Euro vorgeschlagen, an denen sich neben dem Land auch der Bund beteiligen soll. Konkret fordert der Beschluss unter anderem eine staatliche Kompensation der entgangenen Einnahmen sowie die Übernahme der Elternbeiträge für Kitas und anderer Corona-bedingter Mehraufwendungen. Zudem will die SPD einen neuen Beteiligungsfonds bei der L-Bank auch für kommunale Unternehmen.

15.05.2020 19:23
Andreas Stoch als Fährmann.
"Ahoi" hieß es bei #StochPacktsAn Bei stürmischem Wetter und Dauerregen war unser Landesvorsitzender Andreas Stoch auf der Neckarhäuser Fähre im Einsatz. Die Fähre ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung für Edingen-Neckarhausen und Ladenburg, sondern auch ein wichtiges Kulturgut.

Vor diesem Hintergrund hat der SPD-Landesvorstand am Samstag per Videokonferenz einstimmig einen Forderungskatalog beschlossen: "Kinder in den Fokus nehmen - Familien eine verlässliche Perspektive geben".

"Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe, die wegen der Corona-Krise gerade gefährdet ist", sagte Stoch. Eine Voraussetzung für gleiche Bildungschancen sei eine gute technische Ausstattung, vor allem wenn daheim gelernt werden müsse. "Deswegen ist es wichtig, dass alle Schüler, deren Eltern sich kein Tablet oder Laptop leisten können, ein solches Gerät bekommen," sagte Stoch.

Andreas Stoch: "Es kann nicht wahr sein, dass die Landesregierung hier die Hände in den Schoß legt"

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Land und vor Ort in Pforzheim und dem Enzkreis haben gemeinsam auf Initiative der örtlichen Bundestagsabgeordneten Katja Mast zu einem entschlossen Handeln gegenüber der dort ansässigen Firma Müller Fleisch aufgerufen. Bei dem fleischverarbeitenden Unternehmen in Birkenfeld bei Pforzheim haben sich seit Ostern rund 300 größtenteils rumänische Werkvertragsarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

"Der Fall Kalou zeigt, dass der Sport, den wir alle so lieben, krank geworden ist. Und er wird es auch nach Corona bleiben, wenn die DFL nicht endlich die Notbremse zieht", erklärte Binder. Deren Krisenkonzept sei in der Theorie schon fragwürdig gewesen - und in der Praxis falle es nun in sich zusammen. "Wenn die DFL das nicht von selbst versteht, dann muss die Landesregierung das morgen ablehnen."

Downloads

Wahlprogramm